VSV verliert Endspiel um den Stutenseepokal 2016 knapp

Badische Neueste Nachrichten vom 8. August 2016

Volley zum Derbysieg
TV Spöck setzt sich im Stutenseepokal durch

Stutensee
(eki). Der Sieger des diesjährigen Stutenseepokals heißt TV Spöck. Beim jährlichen Kräftemessen der Stutenseer Stadtteilmannschaften gewann der Kreisligist gestern das Endspiel gegen den VSV Büchig mit 1:0 (1:0). Das entscheidende Tor für den verdienten Titelträger erzielte Marco Junker, der in der 25. Spielminute einen Abpraller volley ins Netz beförderte.
Mit dem Finalerfolg krönte der TV Spöck seine eindrucksvolle Darbietung während des langen Turnierwochenendes. In der Vorrunde hatte der Turniersieger seine Gruppengegner teilweise vorgeführt. Gegen Gastgeber SV Blankenloch feierte der TV Spöck einen 7:0-Kantersieg, gegen den SV Staffort gab es sogar ein 9:0. Im Auftaktspiel dieser Gruppe trennten sich Blankenloch und Staffort 3:3.
In der zweiten Gruppe war der VSV Büchig die positive Überraschung. Zum Auftakt gelang dem A-Klassenteam ein 4:1-Erfolg über die U-23-Mannschaft von Oberliga-Absteiger FC Friedrichstal und am Samstag machte Büchig durch ein 2:1 gegen Verbandsliga-Absteiger FC Spöck den Einzug ins Endspiel perfekt. Im zweiten Gruppenspiel behielt der Germanen-Nachwuchs gegen den FC Spöck mit 1:0 die Oberhand.
Boahin-Dankwa
VEHEMENTER EINSATZ von Uwe Beck (links) vom TV Spöck im Zweikampf mit Boahin-Dankwa vom VSV Büchig.
Foto: GES

Freude über das Projekt / Erster Spatenstich zum VSV-Neubau in Büchig

Badische Neueste Nachrichten vom 11. Juli 2016

Stutensee-Büchig
(awe). Bald soll es mit den Arbeiten für den Erweiterungsbau des VSV Büchig losgehen. Das
Sportfest am Wochenende gab da die passende Gelegenheit für den symbolischen Startschuss. Wohlgemut langten
Vorsitzender Thomas Frank, sein Stellvertreter Mirko Krause, Oberbürgermeister Klaus Demal und Architekt
Fritz Hohnerlein beim ersten Spatenstich zu.
Demal hob hervor, wie gesundheitsfördernd richtige Bewegung sei und Sport besonders wichtig für die Jugend. Der
VSV mit seinen engagierten Ehrenamtlichen, ständig wachsenden Mitgliederzahlen und seinem sehr hohen Jugendanteil könne sich sehen lassen, betonte Demal. Angesichts dessen sei der Neubau notwendig gewesen. Auf dem vom Verein angekauften Nachbargrundstück wird ein zweistöckiges Gebäude mit Kabinentrakt, Gymnastikraum sowie sechs Sozialwohnungen entstehen. Der bisherige Kabinenraum sei nicht mehr zeitgemäß und nicht renovierbar gewesen, erläuterte Thomas Frank. Groß war die Freude auch bei den Leichtathleten, die nicht mehr andernorts ausweichen müssen. Quasi ein „Kooperationsprojekt“ mit der Stadt, dem der Verein in der Hauptversammlung einmütig zugestimmt habe, so Frank. Die Kosten belaufen sich
einschließlich Grundstück auf rund 600 000 Euro. Die Wohnungen werden innerhalb eines langfristigen Vertrags von der Stadt angemietet, was letztlich das nötige Darlehen decken soll. Baubeginn soll in vier bis sechs Wochen sein. Fertigsein soll der Bau voraussichtlich zum Sportfest 2017.

Spatenstich zum Kabinenneubautrakt beim VSV Büchig
Munter zum Spaten griffen Oberbürgermeister Klaus Demal, VSV-Vorsitzender Thomas Frank, Stellvertreter Mirko Krause und Architekt Fritz Hohnerlein. Foto: awe

pfoschdeschuss-Interview mit Martin Sczesny

pfoschdeschuss:
Servus Martin. Erst einmal Glückwunsch zum Aufstieg und Glückwunsch zur Torjäger-Kanone. Haben es unbedingt 20 Treffer sein müssen, die du geschossen hast?

Martin Sczesny:
Servus Oli, dankeschön. Ich habe ja am Sonntag noch eins nachgelegt, dass es nicht allzu bitter für Toni ist.

pfoschdeschuss:
Nun - wenn wir Toni glauben wollen dann prangert demnächst dein Vorname auf seinen Hintern. Hat er schon einen Termin vereinbart?

Martin Sczesny:
Ja wir haben schon einen Termin vereinbart. Ab Dienstag wird er dann für den Rest der Woche nicht mehr sitzen können. Aber wie nicht anders erwartet bringt er jetzt die Möglichkeit eines Bio-Tattoos ins Spiel das dann nach fünf, sechs Jahren verschwindet. Auch das Wort "Henna-Tattoo" hat er schon erwähnt. Aber das kommt nicht in Frage.

pfoschdeschuss:
Gab es eigentlich eine Gegenwette?

Martin Sczesny:
Nein, eigentlich nicht. Irgendwann habe ich dann gesagt, falls ich verlieren sollte kaufe ich ihm ein neues Paar Schienbeinschoner. Die Dinger die er sich da wöchentlich ums Schienbein bindet sind glaub ich älter als er selbst.

pfoschdeschuss:
Er meinte, du hättest noch nie so viele Tore geschossen. Eigentlich eine Bank für ihn ...

Martin Sczesny:
Ja, da hat er Recht. Meine erfolgreichste Saison im Seniorenbereich war glaub ich vor drei Jahren mit vier oder fünf Toren. Da ich auch kein Stürmer sondern Mittelfeldspieler bin war das auch in Ordnung für mich. Diese Saison hatte ich nach sechs, sieben Spielen fünf Tore und irgendwo aus der Kabine kamen dann die Worte "oh, der Martin macht 20 dieses Jahr". Toni sprang auf und naja, der Rest ist Geschichte.

pfoschdeschuss:
Wie viele werden es kommende Saison? Immerhin würde noch dein Nachname auf der anderen Seite hinpassen ...

Martin Sczesny:
Wir reden hier ja von Toni, da passt noch Nachname, Adresse, Geburtsdatum und alle anderen Daten aus meinem Leben drauf, Platz ist da vorhanden. Aber wer weiß ob wir nicht noch eine Wette starten, Da ich ja schon gegen Latsche eine Tore-Wette anfangs der Saison am Laufen hatte und auch diese gewann worauf er gestern bei unserem Abschlussfest einen sauberen Flitzer hinlegen durfte. Vielleicht brauche ich diesen Ansporn das meine Teamkollegen oder Trainer blöde Sachen machen wenn ich treff.

pfoschdeschuss OR , 02.06.2014
 

pfoschdeschuss-Interview mit Toni Yolki

pfoschdeschuss:
Servus Toni. Du spielst schon immer in Büchig. Nie einen Gedanken an einen Wechsel verschwendet?

Toni Yolki:
Klar hat man mal, wenn es nicht ganz so viel Spaß gemacht hat, sich seine Gedanken gemacht. Jedoch stand es eigentlich nie richtig zur Debatte.

pfoschdeschuss:
Was macht den VSV aus?

Toni Yolki:
Ich glaube der VSV ist für den Zusammenhalt und die Kameradschaft bekannt.Hier spielen nicht nur Mannschaftskollegen sondern auch Freunde. Ich möchte dieses Interview nutzen und mich recht herzlich bei den Verantwortlichen bedanken. Sie investieren sehr viel Zeit in den Verein und leisten seit Jahren überragende Arbeit. Ohne Sie wäre der Verein nicht da, wo er gerade steht.

pfoschdeschuss:
Am Saisonende, so scheint es, wird der VSV in die B-Klasse aufsteigen. Seid ihr vorbereitet auf das neue Abenteuer?

Toni Yolki:
Nachdem wir uns in den letzten Jahren den Spitznamen , "Die Unaufsteigbaren", erarbeitet haben, freut es mich sehr mit dieser geilen Truppe aufzusteigen. Ich denke, dass, wenn die Mannschaft in dieser Konstellation zusammenbleibt, wir auch in der B-Klasse für Furore sorgen können.

pfoschdeschuss:
Hast du Angst dass dein Kumpel, Martin Sczesny, 20 Saisontore erzielt? Eure Wette habe ich mit viel Freude gelesen. Du wirst seinen Namen auf deinen Hintern tätowieren, falls er zwanzig Treffer erzielt. Seit die Wette in der Presse erschien, ruht sein Tore-Pool!

Toni Yolki:
Die Last auf seinen Schultern ist zu groß für den "Wasserkopf", wie er von uns liebevoll genannt wird. Trotzdem spielt er natürlich eine hervorragende Runde. Und an der Bar ist er sogar manchmal der Kapitän :).

pfoschdeschuss:
Wie seid ihr auf diese Wette gekommen? Das kannst du ja nicht jedes Jahr machen?

Toni Yolki:
Ich kenne "Mr.Gaysny" bereits seit meiner Kindheit. Er hatte noch nie mehr als fünf Saisontore. Nachdem die Runde für ihn gut angefangen hat, haben wir uns bei einem Kabinenfest in die Haare gekriegt. Ohne eine Gegenwette einzugehn, habe ich ihm in meinem Alkoholeinfluss vor der Mannschaft die Hand drauf gegeben, dass er dies niemals schaffen würde. Wie Gott so will, hat er dies jetzt natürlich zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Bei uns heißt es jetzt - Karlsruhe gegen Yolki.

pfoschdeschuss:
Letztes Spiel, Elfmeter in der 88.Minute, Martin S. hat neunzehnmal genetzt. Mit Euphorie schnappt er sich das Leder ...

Toni Yolki:
Da gibt's zwei Optionen. Erstens - Ich setz zur Blutgrätsche an und er muss im Frührente. Zweitens - oder, und das ist die realistische Möglichkeit, ich schnapp mir den Ball und schieß selber. In Büchig gibt's eine Hierarchie ... Der Kapitän hat immer recht.

pfoschdeschuss:
Wohin geht's in Urlaub? Mit Sean Dundee nach Südafrika?

Toni Yolki:
Da unser Krokodil seinen Urlaub immer relativ kurzfristig plant, ist es mir leider nicht gegönnt mit ihm zu reisen. Mit meiner Freundin werde ich nach Mexico fliegen. Und kurz drauf natürlich mit meinen Jungs nach Gran Canaria (ein bßchen feiern)!

pfoschdeschuss OR , 14.03.2014

From Phoenix to Europe ‒ to VSV Buchig

Keegan Ganesan
Keegan Ganesan

POST South Africa (Tageszeitung Südafrika, 5. Februar 2014)

MERVYN NAIDOO

THE odds of a Phoenix teenager playing football in one of Europe's most prominent professional leagues narrowed considerably last Friday. After a prolonged wait, Keegan Ganesan's German work permit was finally granted and now he's all set to pursue his football dreams.
The 19-year-old striker, who is well known for his goalscoring prowess in Phoenix's football circles, impressed German amateur side VSV Buchig during trials at their Karlsrhue base in October. Ganesan will jet out on February 15 to join Buchig for the remainder of their current season (six months). “It is a dream move for me, it takes me a step closer to becoming a professional footballer,” said Ganesan.
His mentor, former Bundesliga sharp-shooter Sean Dundee, said the youngster's progress into Germany's top leagues, “lay in his own hands.” Dundee has gone to great lengths to facilitate Ganesan's big break. He spent approximately a year fine-tuning the teenager’s all-round ability before introducing Ganesan to Buchig's head coach, Nejat Yaksel. “I would not have put all the time and effort into working closely with Keegan if I didn't believe he could make it to the top,” said Dundee.
“He has lots of ability but needs to continue working hard if he wants to catch the attention of the some of the bigger clubs in Germany.” Dundee said every time Ganesan found the back of the net or puts in a decent shift for his new club, it would be flashed in the faces of German football's big guns. “Amateur football receives extensive media coverage in Germany, unlike South Africa. If Keegan shines, the bigger clubs would definitely know about it,” Dundee revealed. Having the appropriate skills on the football field is of vital importance for Ganesan but being able to withstand freezing weather conditions, overcoming the language barrier and embracing German culture are the other challenges awaiting the youngster.
“It is going to be tough for me to adapt but I believe I have what it takes to make the most of this opportunity,” said Ganesan who plays locally for Rainham FC. In his two seasons of playing in the Premier League with Rainham, Ganesan netted 49 times for the club. He rates his ability to read the game, speed and anticipation as the some innate abilities that have put him in a league of his own as a player. The footballer's daily routine includes a morning session of gym work followed by skills drills on the football field in the afternoon.
His father, Desmond, confirmed the teenager had been a disciplined footballer who spoke about playing professionally from a young age. “I've worked closely with Keegan from the time he started playing the game. I'm very proud of what he has achieved thus far,” said Desmond.

DFB-Interview mit Sean Dundee

Sean Dundee (Mitte) mit Trainer N. Yüksel (rechts) und Pressewart V. Wipfler
Sean Dundee (Mitte) mit Trainer N. Yüksel (rechts) und Pressewart V. Wipfler

Sean Dundee: Das "Krokodil" in der Kreisklasse A

Der kleine Fußball ist in Deutschland riesengroß. In fast 26.000 Vereinen wird unter dem Dach des DFB Fußball gespielt. Das Rampenlicht gehört normalerweise den Stars. Die heimlichen Helden spielen und engagieren sich an der Basis. Heute: Sean Dundee spielt beim VSV Büchig.

Sean Dundee war lange einer der überragenden Stürmer in der Bundesliga. Er hat für den Karlsruher SC in zwei Spielzeiten 33 Treffer erzielt. Er stand im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Er ist dann zum FC Liverpool gewechselt. Danach ist es still im den gebürtigen Südafrikaner geworden.

Nach einigen Jahren in Südafrika ist Dundee erst vor einigen Monaten wieder nach Deutschland zurückgekommen. Und seit einer guten Woche hat der frühere Starangreifer eine neue Herausforderung gefunden. Beim VSV Büchig. In der Kreisklasse A. Als er von seinem ehemaligen Weggefährten und aktuellen Büchig-Trainer Nejat Yüksel das Angebot erhielt, ins Training einzusteigen, musste Dundee nicht lange überlegen.

Aber nur ein bisschen mittrainieren, das ging dann doch nicht. Dafür liebt er den Fußball zu sehr. Inzwischen hat das "Krokodil" bereits die ersten Begegnungen in der Meisterschaft bestritten. Geplant war diese kurzfristige Rückkehr auf den Platz nicht. Warum also ein Comeback mit bald 41 Jahren? Es gibt verschiedene Gründe, wie Sean Dundee im DFB.de-Interview mit Mitarbeiter Sven Winterschladen betont. Der wichtigste dürfte aber dieser sein: "Ich habe den Fußball einfach im Blut."

DFB.de: Herr Dundee, erklären Sie doch bitte mal, wie es zu Ihrem Comeback in der Kreisklasse kam?

Sean Dundee: Es hat mich wieder gereizt - einmal Fußball, immer Fußball. Ich war jetzt einige Jahre in Südafrika und habe dort die Zeit und das schöne Wetter genossen. Gleichzeitig habe ich wenig Sport gemacht. Deshalb habe ich etwas an Gewicht zugelegt und bin nicht mehr richtig fit. Aber daran arbeite ich jetzt. Das möchte ich ändern. Natürlich aus persönlichen Gründen. Aber auch, damit ich der Mannschaft des VSV Büchig helfen kann.

DFB.de: Warum ausgerechnet dieser Verein?

Dundee: Es gibt verschiedene Gründe: Es ist bei mir in der Nähe. Mein Sohn spielt dort bei den E-Junioren. Zudem kenne ich Trainer Nejat Yüksel noch von früher. Er hat mich gefragt, ob ich einfach etwas mitmachen möchte. Das Angebot habe ich gerne angenommen.

DFB.de: Nur ein bisschen mittrainieren ging aber offenbar nicht?

Dundee: Ja, das habe ich auch schnell gemerkt. In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe ich praktisch gar keinen Fußball gespielt. Als ich dann wieder auf dem Platz stand, habe ich sofort gespürt, wie mir diese Sportart gefehlt hat. Vor allem diese Kameradschaft, diese Gemeinschaft. Ich habe den Fußball einfach im Blut. Zudem muss ich sagen, dass ich direkt hervorragend aufgenommen worden bin. Und was mir ganz wichtig ist: Ich bin ein Teil des Teams, mehr nicht. So soll es auch sein.

DFB.de: Ist der Amateurfußball für Sie nicht eine neue Welt?

Dundee: Natürlich. Aber es ist toll. Es hat seinen Reiz. Und ich sage Ihnen eines ganz ehrlich: Ich bin erstaunt, wie hoch das Niveau beim VSV Büchig ist. Damit hatte ich vorher nicht gerechnet. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs zu kicken.

DFB.de: Können Sie sich auch ein Engagement in einer höheren Klasse vorstellen?

Dundee: Ich habe lange darüber nachgedacht. Allerdings habe ich es mich nie getraut. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Am 7. Dezember werde ich 41 Jahre alt. Aber nach meinen ersten Eindrücken will ich den Schritt nach oben nicht mehr ausschließen. Zunächst jedoch spiele ich die Saison in Büchig zu Ende. Darauf freue ich mich. Danach werde ich weitersehen. Alles hängt davon ab, ob ich wieder fit werde. In Büchig trainieren wir nur zweimal die Woche. Das ist mir etwas zu wenig. Deshalb lege ich privat noch ein paar Einheiten im Wald ein.

DFB.de: Wie sind Sie aufgenommen worden bei Ihrem Comeback?

Dundee: Es war völlig unspektakulär, es war völlig normal. Ich kann es nur immer wieder betonten: Es hat mir großen Spaß gemacht, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich freue mich, wenn ich der Mannschaft helfen kann. Und ich freue mich, dass uns ein paar Zuschauer unterstützt haben, die sonst vielleicht nicht gekommen wären.

DFB.de: Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu alten Weggefährten?

Dundee: Ja, jetzt wieder etwas mehr, seitdem ich in Deutschland bin. Vorher natürlich vor allem über das Internet, besonders Facebook. Inzwischen habe ich den einen oder anderen auch wieder persönlich getroffen, Claus Reitmaier und Edgar Schmitt zum Beispiel. Beide sind ja inzwischen in den Trainerberuf gewechselt.

DFB.de: Könnten Sie sich diesen Schritt ebenfalls vorstellen?

Dundee: Auf jeden Fall. Ich möchte im nächsten Jahr den Trainerschein machen. Zuletzt in Südafrika habe ich meine Erfahrung teilweise bereits an Kinder und Jugendliche weitergegeben. Es war eine große Freude. Ich möchte mich in diesem Bereich entwickeln.

DFB.de: Sind sie überhaupt noch auf dem Laufenden? Wie intensiv konnten Sie denn den deutschen Fußball dort verfolgen?

Dundee: Sehr intensiv. Ich habe mich immer auf dem Laufenden gehalten, das war kein Problem. In Südafrika wird viel englische Premier League gezeigt. Aber wann immer ich die Möglichkeit hatte, habe ich die Bundesliga geschaut. Natürlich habe ich auch viel im Netz gelesen. Ich bin also informiert. Für mich ist die Bundesliga die stärkste und interessanteste Liga weltweit. Auch in Südafrika hat der deutsche Fußball einen sehr hohen Stellenwert.

DFB.de: Was, glauben Sie, ist vor diesem Hintergrund im kommenden Jahr bei der WM in Brasilien möglich?

Dundee: Für mich ist es offensichtlich, dass der Titel nur über Deutschland geht. Die DFB-Auswahl ist aus meiner Sicht der absolute Topfavorit. Der deutsche Fußball ist derzeit weltweit führend. In den vergangenen Jahren ist wirklich überragende Arbeit geleistet worden. Joachim Löw hat eine riesige Auswahl. Das ist wirklich beachtlich, das ist Weltspitze.

Sean Dundee: Das "Krokodil" in der Kreisklasse A

Der kleine Fußball ist in Deutschland riesengroß. In fast 26.000 Vereinen wird unter dem Dach des DFB Fußball gespielt. Das Rampenlicht gehört normalerweise den Stars. Die heimlichen Helden spielen und engagieren sich an der Basis. Heute: Sean Dundee spielt beim VSV Büchig.

Sean Dundee war lange einer der überragenden Stürmer in der Bundesliga. Er hat für den Karlsruher SC in zwei Spielzeiten 33 Treffer erzielt. Er stand im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Er ist dann zum FC Liverpool gewechselt. Danach ist es still im den gebürtigen Südafrikaner geworden.

Nach einigen Jahren in Südafrika ist Dundee erst vor einigen Monaten wieder nach Deutschland zurückgekommen. Und seit einer guten Woche hat der frühere Starangreifer eine neue Herausforderung gefunden. Beim VSV Büchig. In der Kreisklasse A. Als er von seinem ehemaligen Weggefährten und aktuellen Büchig-Trainer Nejat Yüksel das Angebot erhielt, ins Training einzusteigen, musste Dundee nicht lange überlegen.

Aber nur ein bisschen mittrainieren, das ging dann doch nicht. Dafür liebt er den Fußball zu sehr. Inzwischen hat das "Krokodil" bereits die ersten Begegnungen in der Meisterschaft bestritten. Geplant war diese kurzfristige Rückkehr auf den Platz nicht. Warum also ein Comeback mit bald 41 Jahren? Es gibt verschiedene Gründe, wie Sean Dundee im DFB.de-Interview mit Mitarbeiter Sven Winterschladen betont. Der wichtigste dürfte aber dieser sein: "Ich habe den Fußball einfach im Blut."

DFB.de: Herr Dundee, erklären Sie doch bitte mal, wie es zu Ihrem Comeback in der Kreisklasse kam?

Sean Dundee: Es hat mich wieder gereizt - einmal Fußball, immer Fußball. Ich war jetzt einige Jahre in Südafrika und habe dort die Zeit und das schöne Wetter genossen. Gleichzeitig habe ich wenig Sport gemacht. Deshalb habe ich etwas an Gewicht zugelegt und bin nicht mehr richtig fit. Aber daran arbeite ich jetzt. Das möchte ich ändern. Natürlich aus persönlichen Gründen. Aber auch, damit ich der Mannschaft des VSV Büchig helfen kann.

DFB.de: Warum ausgerechnet dieser Verein?

Dundee: Es gibt verschiedene Gründe: Es ist bei mir in der Nähe. Mein Sohn spielt dort bei den E-Junioren. Zudem kenne ich Trainer Nejat Yüksel noch von früher. Er hat mich gefragt, ob ich einfach etwas mitmachen möchte. Das Angebot habe ich gerne angenommen.

DFB.de: Nur ein bisschen mittrainieren ging aber offenbar nicht?

Dundee: Ja, das habe ich auch schnell gemerkt. In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe ich praktisch gar keinen Fußball gespielt. Als ich dann wieder auf dem Platz stand, habe ich sofort gespürt, wie mir diese Sportart gefehlt hat. Vor allem diese Kameradschaft, diese Gemeinschaft. Ich habe den Fußball einfach im Blut. Zudem muss ich sagen, dass ich direkt hervorragend aufgenommen worden bin. Und was mir ganz wichtig ist: Ich bin ein Teil des Teams, mehr nicht. So soll es auch sein.

DFB.de: Ist der Amateurfußball für Sie nicht eine neue Welt?

Dundee: Natürlich. Aber es ist toll. Es hat seinen Reiz. Und ich sage Ihnen eines ganz ehrlich: Ich bin erstaunt, wie hoch das Niveau beim VSV Büchig ist. Damit hatte ich vorher nicht gerechnet. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs zu kicken.

DFB.de: Können Sie sich auch ein Engagement in einer höheren Klasse vorstellen?

Dundee: Ich habe lange darüber nachgedacht. Allerdings habe ich es mich nie getraut. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Am 7. Dezember werde ich 41 Jahre alt. Aber nach meinen ersten Eindrücken will ich den Schritt nach oben nicht mehr ausschließen. Zunächst jedoch spiele ich die Saison in Büchig zu Ende. Darauf freue ich mich. Danach werde ich weitersehen. Alles hängt davon ab, ob ich wieder fit werde. In Büchig trainieren wir nur zweimal die Woche. Das ist mir etwas zu wenig. Deshalb lege ich privat noch ein paar Einheiten im Wald ein.

DFB.de: Wie sind Sie aufgenommen worden bei Ihrem Comeback?

Dundee: Es war völlig unspektakulär, es war völlig normal. Ich kann es nur immer wieder betonten: Es hat mir großen Spaß gemacht, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich freue mich, wenn ich der Mannschaft helfen kann. Und ich freue mich, dass uns ein paar Zuschauer unterstützt haben, die sonst vielleicht nicht gekommen wären.

DFB.de: Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu alten Weggefährten?

Dundee: Ja, jetzt wieder etwas mehr, seitdem ich in Deutschland bin. Vorher natürlich vor allem über das Internet, besonders Facebook. Inzwischen habe ich den einen oder anderen auch wieder persönlich getroffen, Claus Reitmaier und Edgar Schmitt zum Beispiel. Beide sind ja inzwischen in den Trainerberuf gewechselt.

DFB.de: Könnten Sie sich diesen Schritt ebenfalls vorstellen?

Dundee: Auf jeden Fall. Ich möchte im nächsten Jahr den Trainerschein machen. Zuletzt in Südafrika habe ich meine Erfahrung teilweise bereits an Kinder und Jugendliche weitergegeben. Es war eine große Freude. Ich möchte mich in diesem Bereich entwickeln.

DFB.de: Sind sie überhaupt noch auf dem Laufenden? Wie intensiv konnten Sie denn den deutschen Fußball dort verfolgen?

Dundee: Sehr intensiv. Ich habe mich immer auf dem Laufenden gehalten, das war kein Problem. In Südafrika wird viel englische Premier League gezeigt. Aber wann immer ich die Möglichkeit hatte, habe ich die Bundesliga geschaut. Natürlich habe ich auch viel im Netz gelesen. Ich bin also informiert. Für mich ist die Bundesliga die stärkste und interessanteste Liga weltweit. Auch in Südafrika hat der deutsche Fußball einen sehr hohen Stellenwert.

DFB.de: Was, glauben Sie, ist vor diesem Hintergrund im kommenden Jahr bei der WM in Brasilien möglich?

Dundee: Für mich ist es offensichtlich, dass der Titel nur über Deutschland geht. Die DFB-Auswahl ist aus meiner Sicht der absolute Topfavorit. Der deutsche Fußball ist derzeit weltweit führend. In den vergangenen Jahren ist wirklich überragende Arbeit geleistet worden. Joachim Löw hat eine riesige Auswahl. Das ist wirklich beachtlich, das ist Weltspitze.

Ex-Profi Dundee stürmt für den VSV Büchig in der Kreisklasse A

Spektakulärer Neuzugang des A-Ligisten VSV Büchig: Sean Dundee
Spektakulärer Neuzugang des A-Ligisten VSV Büchig: Sean Dundee

Für viele schlug die Nachricht „Sean Dundee zum VSV Büchig“ wie eine Bombe ein. Das „Torkrokodil“ wie der Ex-Profi des KSC früher genannt wurde, hält sich beim A-Ligisten VSV Büchig fit. Dundee der unter dem damaligen Bundestrainer Berti Vogts eine Einladung zur Nationalmannschaft erhielt und in der damaligen A2-Nationalelf sein Debüt gab, trainiert bereits mit der Mannschaft des Karlsruher A-Ligisten im Büchiger Sportpark an der Waldstraße. Dundees Pass, der zuletzt beim AmaZulu Football Club in Durban (Geburtsstadt in Südafrika), die Kickstiefel schnürte, ist bereits beantragt. Spielberechtigt ist er für den VSV.
Am kommenden Sonntag, 17. November 2013 soll nun doch der erste Einsatz des ehemaligen Torjägers im Heimspiel gegen den VfB Grötzingen erfolgen, so die Verantwortlichen um VSV-Trainer Nejat Yüksel, der den Dundee-Coup als alter Bekannter mit einfädelte. Yüksel spielte zu Dundees KSC-Zeiten bei den dortigen Amateuren.
Nach dem Abgang Dundees von Karlsruhe sind die Verbindungen nach Büchig eigentlich nie abgebrochen. Seine damalige Lebensgefährtin und der gemeinsame Sohn leben im Stutenseer Stadtteil Büchig. Dundees Sohn spielt bei den Büchiger E-Junioren. VSV-Trainer Yüksel sprach „Crocodile Dundee“ beim Zuschauen seines Sohnes an und fragte ihn ob er nicht Lust hätte beim VSV mitzutrainieren und zu spielen.
Auf die Auftritte des ehemaligen Torjägers in der Kreisklasse A1 darf man gespannt sein. Auf jeden Fall darf sich der VSV Büchig enormer Beachtung klar sein. Und die berechtigten Aufstiegschancen die unsere Mannschaft schon seit Jahren begleiten, dürften mit der Verpflichtung Dundees weitere Nahrung erhalten haben. Beim VSV Büchig und Trainer Yüksel ist man sehr erfreut über dies „Coup“, dennoch tritt Abteilungsleiter Stephan Bieringa berechtigterweise auf die Euphoriebremse. Eine Bereicherung wäre Dundee beim VSV Büchig und der Liga auf jeden Fall. Dundee, der in knapp vier Wochen 41 Jahre alt wird, spielte unter anderem beim Karlsruher SC, FC Liverpool und beim VfB Stuttgart.
Mittlerweile sorgte das Engagement von Dundee beim VSV Büchig für nationales Aufsehen. In vielen Medien-, Web- und TV-Portalen wurde das "Comeback" von "Crocodile Dundee" veröffentlicht. Für einen weiteren Pressetermin vor Ort haben sich Medienvertreter beim VSV gemeldet. Am Freitagabend war bereits ein Fernsehsender auf dem Vereinsgelände zugegen.

"Ich muss aber erst noch richtig fit werden"

WIEDER AM BALL: Ex-Profi Sean Dundee mit Büchigs Trainer Nejat Yüksel (rechts) und Fabian Früh. Foto: GES
WIEDER AM BALL: Ex-Profi Sean Dundee mit Büchigs Trainer Nejat Yüksel (rechts) und Fabian Früh. Foto: GES

Badische Neueste Nachrichten vom 13. 11. 2013

„Ein A-Promi in der A-Klasse“
Ehemaliger KSC-Profi Dundee stürmt demnächst für den Stutensee-Club VSV Büchig

Von Redaktionsmitglied
René Dankert
Stutensee/Karlsruhe. 13 Spieltage alt ist die Saison in der Karlsruher A-Klasse. Eigentlich nicht der Zeitpunkt für dicke Karpfen vom „Transfermarkt“. Und doch angelte sich der Tabellensiebte VSV Büchig nun den dicksten Karpfen dieser Spielzeit im Fußballkreis Karlsruhe. Einen A-Promi, mit dessen Comeback wohl nur wenige gerechnet haben dürften: Sean Dundee wird spätestens nach der Winterpause für das Team aus Stutensee Ligaspiele bestreiten. Gestern Abend trainierte er bereits zum dritten Mal mit. „Coach, ich brauch jetzt erst mal ein heißes Bad. Mir tun alle Muskeln weh“, hatte Dundee dem Trainer Nejat Yüksel bereits in der vergangenen Woche gestanden.
Yüksel ist natürlich hoch erfreut über „die große Nummer“, für die er möglicherweise vom 4-2-3-1-System auf eine Grundordnung mit zwei Stürmern umstellen wird. Die Spielgenehmigung für Dundee, dessen Profikarriere zwischen 1995 und 1998 beim Karlsruher SC unter Winfried Schäfer in Fahrt gekommen war und der später zunächst zum FC Liverpool (1998/1999) und dann zum VfB Stuttgart (1999 bis 2003) wechselte, ist inzwischen beim A-Ligisten eingegangen. „Vielleicht mache ich schon vor der Winterpause das eine oder andere Spiel. Ich muss aber erst noch richtig fit werden“, erklärte „Crocodile Dundee“, der im Dezember 41 Jahre alt wird und noch einmal in gegnerischen Strafräumen zubeißen möchte. Nach dem Ende seiner Profilaufbahn hatte er sich in seiner südafrikanischen Geburtsstadt Durban niedergelassen, wo er noch bis vor der WM 2010 das eine oder andere Mal für AmaZulu FC die Schuhe schnürte. „Seit zwei Jahren habe ich nicht mehr gekickt, eigentlich nur noch bei Benefizspielen“, erzählt Dundee, der beabsichtigt, Südafrika den Rücken zu kehren und sich erneut in Karlsruhe niederzulassen. Eine Wohnung suche er.
Dass die Wahl für sein spätes Comeback als Angreifer auf dem Fußballplatz ausgerechnet auf den VSV Büchig fiel, hat simple Gründe. „Mein siebenjähriger Sohn spielt beim VSV in der E-Jugend. Als ich einmal zuschaute, hat mich Nejat Yüksel angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei ihnen mitzutrainieren“, erzählt er. Beide kennen sich und Yüksel weiß: „Er hat mein Gesicht bei uns auf der Homepage gesehen und wiedererkannt. 1994 war ich mal zum Probetraining beim KSC. Aber Rainer Ullrich hat mich damals weggeschickt.“ Mit Dundee würde er das nicht tun. „Einen Stammplatz hat aber keiner bei mir – auch Sean nicht“, sagt Büchigs Trainer und lacht. Die Jüngeren seiner neuen Mitspieler mussten sich über Google über ihn informieren. „Einige der Älteren standen damals, als er für den KSC spielte, in der Kurve“, berichtet Yüksel, der vom Neuzugang schwärmt: „Der ist ein Bombenkerl.“

KSC-Allstars beim Büchiger Sportfest 2013

EINMARSCH DER GLADIATOREN: Die Gastgeber, eine VSV/SVB-Auswahl, und die KSC-Allstars sowie einige Fans schreiten zum Höhepunkt des Sportfests auf dem Sportplatz. Foto: Wipfler
EINMARSCH DER GLADIATOREN: Die Gastgeber, eine VSV/SVB-Auswahl, und die KSC-Allstars sowie einige Fans schreiten zum Höhepunkt des Sportfests auf dem Sportplatz. Foto: Wipfler

Badische Neueste Nachrichten vom 17. 7. 2013

„Wir wollten etwas Besonderes bieten“
KSC-Allstars präsentieren sich beim Sportfest des VSV Büchig immer noch spielstark

Von unserem Mitarbeiter
Harald Linder
Stutensee-Büchig. Illustre Gäste begrüßte Thomas Frank, der Vorsitzende des VSV Büchig, zum Abschluss des Sportfestes auf dem Sportplatz Am Sportpark. Die KSC-Allstars waren zu Gast und spielten gegen eine AH-Auswahl, die sich aus Spielern des VSV und des SV Blankenloch zusammensetzte.
Rund 500 Zuschauer, darunter als prominente Zaungäste auch Martin Stoll vom aktuellen Zweitliga-Kader des KSC und Stutensees Oberbürgermeister Klaus Demal, verfolgten diese Begegnung und sahen, dass die KSC-Allstars um Kapitän Burkhard Reich trotz fortgeschrittenen Fußball-Alters immer noch auf eine Art und Weise Fußball spielen können, die ihren Gegnern nur Bewunderung abnötigte und den Zuschauern viel Spaß machte.
Am Ende siegten die KSC-Allstars mit 9:1 (1:0) durch Tore von Rainer Krieg (4), Rainer Scharinger (2), Eberhard Carl, Michael Wittwer und Christian Kritzer. Für den Ehrentreffer der Gastgeber sorgte Thomas Weber in der Schlussminute, womit die VSV/SVB-Auswahl ihr Ziel erreicht hatte. Dies lautete „nicht zweistellig zu verlieren und selbst ein Tor zu schießen“, wie Markus Plag von der AH des VSV Büchig nach Spielschluss meinte.
„In der ersten Halbzeit konnten wir ja noch ganz gut mithalten. Aber als die Allstars dann anfingen, richtig loszulegen, hat sich gezeigt, was die noch so drauf haben. Aber es war ein tolles Erlebnis, mit solchen Spielern auf dem Platz zu stehen“, so Plag. Als ein „Spiel, das sehr viel Spaß gemacht hat“, bezeichnete auch Klaus Demal den Auftritt der KSC-Allstars in Büchig und äußerte den Wunsch, dass die Alt-Stars „nicht zum letzen Mal Gäste bei uns waren und man so etwas gerne wiederholen kann“. Auch für den VSV-Vorsitzenden Thomas Frank war der Besuch der einstigen Bundesliga-Cracks, in deren Reihen auch einige ehemalige Uefa-Cup-Helden standen, eine gelungene Geschichte: „Wir wollten unserer Bevölkerung etwas Besonderes bieten, was es nicht alle Tage gibt, und das noch bei freiem Eintritt. Ich denke, dass uns dies gelungen ist“, meinte Frank.
Allstars-Kapitän Burkhard Reich pflichtete ihm bei: „Es hat auch uns viel Spaß gemacht, hier zu spielen. Der VSV Büchig war ein prima Gastgeber und hat uns, vor allem in der ersten Halbzeit, auch sportlich ganz schön gefordert. Kompliment an die Mannschaft und an den ganzen Verein.“ So waren’s am Ende alle zufrieden, und im Festzelt wurden Sieg und Niederlage ausgiebig gefeiert.

Die Mannschaft der KSC-Allstars: Jan Maag, Jochen Heisig, Burkhard Reich, Christian Kritzer, Thorsten Ehmann, Michael Wittwer, Rainer Scharinger, Eberhard Carl, Rainer Krieg, Guido Streichsbier, Klaus Peterlik, Tom Schuppisser.