VSV verkaufte sich teuer beim Tabellenführer

27. Spieltag, Sonntag, 14. 5. 2017

FC Eggenstein – VSV Büchig 2:1 (1:0)

VW. Beim souveränen Meister und Kreisligaaufsteiger FC Eggenstein verkaufte sich der VSV teuer und musste demnach nur eine knappe 2:1-Niederlage hinnehmen. In der ersten Halbzeit hatte man zwei dicke Chancen nicht zur Führung nutzen können. Anschließend wurde die Begegnung wegen Gewitters für 20 Minuten unterbrochen. Als dann wieder weitergehen konnte, verpasste es der VSV mit einer weiteren guten Chance das 0:1. Erst danach hatte nun auch der FC Eggenstein seine erste Schusschance. Die Vlahovic-Truppe bot eine ordentliche Partie musste aber nach einem groben Schnitzer von Frescher in der 43. Minute den 1:0-Rückstand durch Eggensteins Angreifer Wagenführer hinnehmen. Auch in der zweiten Halbzeit hatte der VSV durch Greco zunächst eine Großchance zum Ausgleich vergeben, als er alleine vor dem FC-Keeper auftauchte und seinen Heber zu hoch ansetzte. Diese schlechte Torchancenverwertung wurde im direkten Gegenzug mit dem 2:0, wiederum durch Wagenführer bitter bestraft. Hier zeigte sich die Klasse in der Cleverness und Kaltschnäuzigkeit beim Tore erzielen des Tabellenführers. Mitte der zweiten Halbzeit verhinderte dann VSV-Torhüter Kitter mehrmals das möglich 3:0. In der Schlussviertelstunde versuchte der VSV nochmals heranzukommen und wurde durch den Treffer vom eingewechselten Ridinger zum 2:1 belohnt. In den verbleibenden Minuten brachte Eggenstein aber den Sieg über die Zeit und musste nur in der letzten Minute der Nachspielzeit nochmals um den Sieg bangen, als Greco einen Freistoß fast zum Ausgleich nutzen konnte. Doch Eggensteins Keeper verhinderte mit einer klasse Parade den zweiten Büchiger Treffer, so dass es beim 2:1 blieb.

VSV Büchig
Kitter C., Kitter S. (51. Ridinger), Greco, Zeljko, Dedic (61. Hadeler H.), Graupner (72. Dengiz), Vlahovic, Haziri, Joram, Hemberle (79. Krause K.), Frescher

Tore: 1:0 Wagenführer (43.), 2:0 Wagenführer (49.), 2:1 Ridinger (84.)

Schiedsrichter: Christian Scharun (Bruchsal)

Wertvoller Heimsieg beim 3:0 gegen Linkenheim

26. Spieltag, Sonntag, 7. 5. 2017

VSV Büchig - FV Linkenheim 3:0 (2:0)

VSV Büchig
Kitter C., Dedic, Hemberle, Greco (67.Korzeniowski), Eirinikos, Ridinger (45. Vlahovic), Zeljko, Graupner, Haziri (85. Kitter S.), Joram, Frescher (77. Hadeler H.)

Tore: 1:0 Greco (7.), 2:0 Hemberle (59. Strafstoß), 3:0 Joram (69.)

Gelb-Rote Karte: Kreis (58., FV Linkenheim)

Schiedsrichter: Jonathan Stäbler (Karlsruhe)

Individuelle Fehler und ein starker Gegner sorgen für klare Verhältnisse

25. Spieltag, Sonntag, 30. 4. 2017

Germania Neureut – VSV Büchig 3:0 (2:0)

Nichts zu holen gab es für den VSV beim Favoriten Germania Neureut. Obwohl der VSV ganz gut ins Spiel kam und von einer gut gestaffelten Defensive heraus immer wieder für schnelle Angriffe sorgte, blieb man am Ende erwartungsgemäß gegen den Anwärter auf den Relegationsplatz und Chance. Es hätte vielleicht auch etwas anders verlaufen können, denn der VSV hatte in der ersten Halbzeit zunächst die besseren Chancen und durch Eirinikos eigentlich schon nach fünf Minuten führen müssen als er völlig frei vor dem Tor am Torhüter scheiterte. Anschließend landete der abgewehrte Ball wieder bei einem Büchiger Spieler dessen Flachschuss knapp am Pfosten vorbei im Aus landete. Die spielerisch überlegenen Gastgeber mussten dann in der 19. Minute eine weitere Chance des VSV zulassen, als Vlahovic einen Hemberle-Freistoß per Direktabnahme ebenfalls knapp neben das Tor setzte. Danach hatten auch die Neureuter ihre erste Möglichkeit mit einem Distanzschuss, den Kitter im VSV-Kasten klasse parierte. In der 38. Spielminute sorgte ein fataler Fehler von Vlahovic für ein schnelles Zuspiel in die Tiefe und Katic zog sofort ab und ließ Kitter keine Chance beim 1:0. Nur drei Minuten später erneut ein kapitaler Fehler in der eigenen Hälfte und Schindler nutzte dies zum 2:0 (41.) eiskalt aus.
In der zweiten Halbzeit dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen und der VSV hatte alle Hände voll zu tun, um den Rückstand nicht größer werden zu lassen. Demnach kam man nur noch selten zu Entlastungsangriffen, die aber bis auf einen Konter dann doch nicht gefährlich genug waren. Neureut drängte und hatte weitere Möglichkeiten, doch VSV-Torsteher Kitter verhinderte mehrmals einen weiteren Torerfolg der Germanen. Zwischen diesen guten Aktionen des Büchiger Keepers landete dennoch die Kugel im VSV-Netz. Nach einer Ecke verpassten es gleich VSV-Akteure zu klären und so kam Tomic von der Strafraumgrenze zum Schuss und das Spielgerät landete genau im Winkel des Büchiger Kasten zum 3:0 (57.). Bei diesem Ergebnis blieb es dann bis zum Abpfiff des gut leitenden Schiris in einem überaus fairen Spiel.

VSV Büchig
Kitter C., Greco, Haziri, Maier (82. Kitter S.), Dedic (45. Hadeler), Vlahovic, Korzeniowski, Joram (76. Pfattheicher), Hemberle, Eirinikos (76. Horzum), Dengiz

Tore: 1:0 Katic (38.), 2:0 Schindler (41.), 3:0 Tomic (57.)

Schiedsrichter: Danijel Bozic (Karlsruhe)

VSV kommt nicht in die Erfolgsspur beim enttäuschenden 1:1

24. Spieltag, Sonntag, 23. 4. 2017

VSV Büchig - DJK Daxlanden 1:1 (0:0)

Wiederum verpasste der VSV einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. In einer schwachen A-Klassenbegegnung  konnte sich keine Mannschaft ernsthafte Vorteile erarbeiten und so blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Die Gäste hatten nach zehn Minuten ihre erste Torchance, die VSV-Torwart Kitter zur Ecke klärte und auf Seiten der Heimmannschaft hatte Greco mit einem Freistoß aus 20 Metern eine Möglichkeit und Zeljko versuchte mit einem Heber den gegnerischen Schlussmann zu überwinden, was nicht gelang, und somit ging es torlos in die Pause.
Nach Wiederanpfiff konnten die Gäste in der 47. Minute durch Müller das überraschende 0:1 erzielen, nachdem die VSV-Abwehr anscheinend noch in der Pause war. Der VSV war nun zwar bemüht den Ausgleich zu erzielen, konnte sich aber zunächst keine klaren Einschussmöglichkeiten erarbeiten. Die größte Chance vergab dann Graupner nach einer Stunde, als er völlig freistehend den Ball aus acht Metern übers Tor schoss. Eine weitere gute Gelegenheit vergab Vlahovic in der 80. Minute, als er wie zuvor Graupner den Ball aussichtsreich nicht im Tor unterbringen konnte. Als man schon mit einer weiteren Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten rechnete, konnte Frescher in der 90. Spielminute doch noch den vielumjubelten Ausgleich erzielen. Da eigentlich keine Mannschaft den Sieg verdient hatte war es somit ein gerechtes Ergebnis.

VSV Büchig
Kitter C., Greco, Zeljko, Maier (70. Pfattheicher), Dedic, Graupner (76. Hemberle), Vlahovic, Haziri, Hadeler H. (58. Frescher), Eirinikos, Frick

Tore: 0:1 Müller (47.), 1:1 Frescher (90.)

Schiedsrichter: Matthias Kremser (Bretten)

VSV ohne Durchschlagskraft und ideenlos

22. Spieltag, Sonntag, 8. 4. 2016

VSV Büchig – Spfr. Forchheim 2 1:3 (0:1)

JG. Der VSV verpasste es am heutigen Spieltag sich gegen den Mitkonkurrenten aus Forchheim im Abstiegskampf weiter Luft zu verschaffen, aber man konnte nicht an die  guten Leistungen eine Woche zuvor gegen Rußheim anknüpfen und verlor so nicht ganz unverdient gegen die Gäste aus Forchheim, da diese ihre Möglichkeiten konsequenter ausnutzten als die Gastgeber. Die Gäste gingen bereits in der elften Minute etwas überraschend in Führung als Oberle mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste, vom rechten Strafraumeck aufs Tor schoss und der Ball unerreichbar für Torwart Kitter einschlug. Der VSV versuchte danach zwar alles schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen, ließ aber an diesem Tag jegliche Durchschlagskraft vermissen und scheiterte letztendlich am fehlendem Glück oder am Gästetorhüter.
In der zweiten Hälfte versuchte der VSV nochmals alles um den Ausgleich zu erzielen, aber wie in Halbzeit eins konnten die Gastgeber den Ball nicht im Tor unterbringen. Die größte Chance für den VSV vergab dann allerdings Zeljko in der 62. Spielminute, als er mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter, nach Foul an Greco, am Gästetorhüter scheiterte. Das war allerdings die Schlüsselszene in der Begegnung, denn der VSV war in dieser Phase die bessere Mannschaft und hätte mit etwas Glück durchaus die Partie drehen können. Nachdem der VSV nun weiter sich bemühte den Ausgleich zu erzielen, konnten die Gäste nach einem Konter in der 70. Minute durch Weinkötz mit dem 0:2 für eine Vorentscheidung sorgen. Aber der VSV zeigte Moral und kam durch Greco in der 76. Minute noch einmal heran und sorgte damit für Hoffnung auf einen Punktgewinn, den aber wiederum Weinkötz mit einem fulminanten Freistoß in der 80. Minute, mit dem 1:3-Endstand zunichtemachte. Ein Punkt wäre für den VSV durchaus drin gewesen, aber die Gäste waren an diesem Tage etwas konsequenter im Abschluss und bleiben somit mit dem VSV Kopf an Kopf im Abstiegskampf.

VSV Büchig
Kitter C., Maier, Krause J., Greco, Zeljko, Dedic (56. Frescher), Graupner (88. Dierig), Haziri, Korzeniowski, Joram, Eirinikos (66.Pfattheicher)

Tore: 0:1 Oberle (11.), 0:2 Weinkötz (70.), 1:2 Greco (76.), 1:3 Weinkötz (80.)

Bes. Vorkommnis: Driedger (Spfr.) pariert Strafstoß von Zeljko (62.)

Schiedsrichter: Peter Merwarth (Karlsruhe)

Schritt nach vorne durch wichtigen Heimerfolg

21. Spieltag, Sonntag, 2. 4. 2017

VSV Büchig – FV Rußheim 2:1 (1:0)

Einen äußerst wichtigen Heimsieg über den FV Rußheim konnte der VSV Büchig verbuchen und sicherte sich drei wertvolle Punkte. Der VSV begann die Partie forsch und hatte durch J. Krause nach acht Minuten eine Kopfballchance. Die Heimmannschaft wollte unbedingt diese Partie gewinnen und zeigte von Beginn an eine couragierte Leistung. In der 17. Minute parierte der Gästekeeper einen 24-Meter-Freistoß von Greco prima zur Ecke. Zwei Minuten später erneut Freistoß für den VSV. Diesesmal scheiterte Greco aus halblinker Position und 19 Metern Entfernung am Torhüter des FV Rußheim. Der VSV drängte weiter und brachte die Gäste mehrmals in Verlegenheit. So auch in der 33. Spielminute als der gute Gästeschlussmann Greco von den Beinen holte und Zeljko den fälligen Strafstoß sicher zur 1:0-Führung verwandelte. Rußheim blieb unter den Erwartungen und schien den VSV etwas unterschätzt zu haben. Leider konnte man die Feldüberlegenheit nicht in einen weiteren Treffer ummünzen.
Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer weiter das gleiche Bild. Ein gut gelaunter VSV drängte auf den zweiten Treffer. Dieser gelang Vlahovic nach Kopfballvorlage von Haziri in der 54. Spielminute. Im Gegenzug hatte Rußheim dann die erste nennenswerte Chance. Doch VSV-Keeper Kitter war aus spitzem Winkel auf dem Posten. Erst nach einer guten Stunde Spielzeit konnte sich Rußheim mehr Spielanteile aneignen, das lag aber hauptsächlich daran, weil sich die Vlahovic-Truppe zurückzog und den Zweitorevorsprung aus einer gut gestaffelten Defensive zu verwalten. So hatte man allerdings eine kurze Phase in der man kaum für Entlastung sorgen konnte, da das Spielgerät zu schnell wieder beim Gegner landete. Rußheim konnte aber aus den sich nun bietenden Feldvorteilen keine Torchancen erarbeiten. Nur in der 84. Spielminute gelang es den Gästen die Büchiger Abwehr zu überlisten und Arican konnte per Kopf den 2:1-Anschlusstreffer erzielen. Zu mehr reichte es aber für den FVR nicht mehr, da der VSV gut verteidigte und nichts mehr anbrennen ließ. In der Nachspielzeit sah Gästespieler Denzel (90.+2) die Gelb-Rote Karte. Selbst die fast siebenminütige Nachspielzeit überstand die Heimmannschaft ohne Probleme.

VSV Büchig
Kitter C., Luhmann, Krause J., Greco (70. Pfattheicher), Zeljko, Eirinikos, Graupner (90.+2 Hadeler T.), Vlahovic, Haziri, Korzeniowski, Joram (42. Hadeler H.)

Tore: 1:0 Zeljko (36., Foulelfmeter), 2:0 Vlahovic (54.), 2:1 Arican (84.)

Gelb-Rote Karte: Detzel (90.+2, FVR)

Schiedsrichter: Walter Beisel (Wiesloch)

3:0-Niederlage beim Tabellenzweiten Leopoldshafen

20. Spieltag, Sonntag, 26. 3. 2017

FV Leopoldshafen - VSV Büchig 3:0 (2:0)

VSV Büchig
Kitter C., Krause J., Greco, Zeljko, Graupner (65. Dedic), Haziri, Joram, Hemberle (70. Hadeler H.), Eirinikos, Frick (45. Korzeniowski), Frescher

Tore: 1:0 Krebs (6.), 2:0 Krebs (16.), 3:0 Nothacker (66.)

Schiedsrichter: Albert Waizenegger (Baden-Baden)

Erneut leistungsgerechtes Unentschieden im Heimspiel

19. Spieltag, Sonntag, 19. 3. 2017

VSV Büchig – FC Friedrichstal 1:1 (0:1)

VW. Auch im zweiten Heimspiel in diesem Jahr musste der VSV die Punkte teilen, das 1:1 Unentschieden geht aber völlig in Ordnung. Der VSV begann sehr druckvoll und hatte in den ersten drei Spielminuten zwei hochkarätige Chancen. Friedrichstals Keeper Stolpp parierte aber zweimal hervorragend. Zudem verpasste Joram wenige Wimpernschläge später aus kurzer Distanz eine Hereingabe. Mit dem direkten Gegenzug konnte Friedrichstal nach einer Unachtsamkeit in der Büchiger Defensive durch den freigespielten Diringer das 0:1 (4.) erzielen. Die Gäste erspielten sich anschließend ein Übergewicht und hatten zusehends das Spiel unter Kontrolle. Der VSV tat sich nach dem furiosen Auftakt und dem frühen Gegentreffer schwer ins Spiel zu finden. Kitter im VSV-Kasten musste in der Folge eine weitere Schusschance der Gäste glänzend um das Torgestänge lenken. Ansonsten hatten Torchancen Seltenheitswert. Auf Büchiger Seite setzte Frescher einen Kopfball über die Querlatte.
Im zweiten Abschnitt versuchte man schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen. Friedrichstal konnte hierbei nicht mehr an die Vorteile der ersten Hälfte anknüpfen und die Vlahovic-Truppe kam nun besser in die Partie. In der 56. Spielminute gelang Greco der 1:1-Ausgleich, als er vom überhasteten Gästetorhüter nach einem Rückpass die Kugel in die Beine gespielt bekam und nur noch ins leere Tor einzupassen brauchte. Anschließend ließ das Niveau nach und die ausgeglichene Begegnung schien das Endergebnis schon gefunden zu haben, denn keine Mannschaft konnte sich mehr in Szene setzen um den Siegtreffer zu erzielen. So ergaben sich auf beiden Seiten auch keine Möglichkeiten mehr. Mit dem Abpfiff des gut leitenden Unparteiischen waren demnach auch beide Seiten mit dem Remis zufrieden.

VSV Büchig
Kitter C., Krause J., Greco, Dedic (45. Eirinikos), Graupner (89. Frick), Vlahovic, Haziri, Korzeniowski, Joram, Hemberle, Frescher (90. Hadeler T.)

Tore: 0:1 Diringer (4.), 1:1 Greco (56.)

Schiedsrichter: Thomas Brech (Speyer)

Erster wichtiger Schritt des VSV aus Abstiegszone

18. Spieltag, Sonntag, 12. 3. 2017

FC Neureut 2 - VSV Büchig 0:4 (0:2)

Luigi Greco (Archiv-Foto)VW. Einen ersten wichtigen Schritt aus der Abstiegszone gelang dem VSV Büchig im Auswärtsspiel beim FC Neureut 2.  Im Kellerduell des Tabellen-14. (FCN2) gegen den VSV der als 13. Unbedingt einen Dreier einfahren musste um nicht weiter im akuten Abstiegsbereich angesiedelt zu bleiben. Mit einem Paukenschlag begann dann auch dieses Vorhaben. Bereits nach zwei Minuten konnte Winterneuzugang und Rückkehrer Greco (Archiv-Foto) den VSV mit 1:0 in Front bringen, nach dem Hemberle passgenaue Vorarbeit leistete. In der Folge boten sich dem VSV weitere Möglichkeiten diesen Vorsprung auszubauen. Nach dem Graupner eine noch eine Großchance (25.) ausgelassen hatte, konnte er vier Minuten später nach tollem Zuspiel von Dedic das wichtige 2:0 für die Vlahovic-Truppe erzielen. Selbst kam man selten in Gefahr und konnte den eigenen Kasten sauber halten. Die ganz große Möglichkeit die Vorentscheidung mit dem 3:0 zu erzielen, verpasste Frescher in der 45. Spielminute, als er einen an Joram verschuldeten Foulelfmeter nicht verwerten konnte.

In der zweiten Halbzeit wollte der FC Neureut 2 nochmals herankommen um die Niederlage zu vermeiden. Dies wäre auch fast zweimal innerhalb zwei Minuten geglückt. Aber VSV-Torhüter Kitter bewahrte seine Mannschaft mit zwei Glanztaten in der 53. und 54. Minute vor dem möglichen Anschlusstreffer. Als der VSV sich wieder fing und selbst die Initiative ergriff stellte Greco mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie zum 3:0 (73.) endgültig auf Sieg. Kitters weiter Schlag nahm Greco auf und erzielte das entscheidende dritte Tor für den VSV. Nun waren dem wichtigen Auswärtserfolg der Weg geebnet und in der 83. Spielminute traf erneut Greco nach dem er von Ampratwum glänzend bedient wurde zum 4:0-Endstand. Am Ende stand ein verdienter, aber in der Höhe nicht unbedingt zu erwartender Erfolg des VSV.

Durch diesen Befreiungsschlag konnte der VSV Büchig auf Rang neun vordringen und muss diesen im Heimspiel gegen den neuen Tabellennachbarn FC Friedrichstal 2 im Derby zumindest mit einem Zähler bestätigen, bevor es dann zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellenzweiten nach Leopoldshafen geht.

VSV Büchig
Kitter, Krause J., Greco (74. Pfattheicher), Dedic (71. Hadeler T.), Graupner, Vlahovic, Haziri, Korzeniowski, Joram (85. Hadeler H.), Hemberle, Frescher (61. Ampratwum)

Tore: 0:1 Greco (2.), 0:2 Graupner (29.), 0:3 Greco (73.), 0:4 Greco (83.)

Bes. Vorkommnis: Verschossener Strafstoß Frescher (45., VSV)

Schiedsrichter: Edmund Heiliger (Luststadt)

VSV konnte Führung nach Rückstand nicht halten

17. Spieltag, Sonntag, 5. 3. 2017

VSV Büchig – FV Liedolsheim 2:2 (1:1)

Die erste Begegnung nach der Winterpause begann mit einem Paukenschlag der Gäste. Als der VSV in der eigenen Hälfte sehr leichtsinnig den Ball vertendelte hatte Liedolsheim nach 30 Sekunden die Führungschance auf dem Fuß, doch VSV-Keeper Kitter war hellwach und bewahrte sein Team vor einem ganz frühen Rückstand. Der VSV brauchte einige Zeit um sich von dieser Schrecksekunde zu erholen und konnte das Spiel nach 20 Minuten ausgeglichen gestalten. Doch genau in die Phase als sich die Vlahovic-Truppe im Spiel wiederfand, gelang den Gästen das 0:1 (21.) durch Dürr. Kitter konnte den ersten Schussversuch des FVL aus kurzer Distanz noch glänzend parieren doch Dürr schaltete am schnellsten und jagte die Kugel ins Büchiger Netz. Doch der VSV konnte schnell die Antwort geben. Nach zwei Freistoßversuchen innerhalb einer Minute in Strafraumnähe, Grecos Versuch aus 21 Metern blieb in der Mauer hängen, anschließend scheiterte Hemberle aus 19 Metern am klasse reagierenden Keeper. Eine Minute später wurde Greco im Strafraum klar zu Fall gebracht und Zeljko verwandelte den Elfer sicher zum 1:1 (25.). Doch Liedolsheim blieb gefährlich und hatte die besseren Möglichkeiten. Eine Kopfballverlängerung nach Ecke landete am Außenpfosten und Vlahovic konnte später seinen Gegenspieler noch abdrängen, so dass dieser aus spitzem Winkel nur noch das Außennetz traf. Eine ganz gute Gelegenheit verpassten gleich vier VSV-Akteure, als eine gefährliche Hereingabe niemand aus kurzer Distanz eindrücken konnte. Kurz vor dem Wechsel streifte ein Freistoß der Gäste die Querlatte, aber VSV-Torhüter Kitter wäre zur Stelle gewesen.

Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst der VSV zwei gute Freistoß-Möglichkeiten in Führung zu gehen. Pfattheicher zielte aber aus 19 Metern zu hoch und Hemberles Versuch aus 23 Metern Distanz machte der gute Gäste-Torsteher zunichte. In dieser Phase hatte der VSV mehr Spielanteile und mit einem Doppelwechsel zur Pause für mehr Offensivdrang gesorgt. Dies sollte sich nun auszahlen. In der 54. Spielminute war es der eingewechselte Frescher der aus kurzer Distanz das Leder zum 2:1 ins Gästegehäuse bugsierte. Aber auch die Büchiger Führung hielt nicht allzu lange. Als man im Defensivbereich zu sorglos agierte konnte Kuhnle mit einer feinen Einzelaktion das 2:2 (63.) erzielen. Eine Großchance besaß dann der ebenfalls eingewechselte Dinter, doch dessen Schuss im Gästestrafraum wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. In der Schlussviertelstunde konnte sich aber keine Mannschaft mehr ernsthaft durchsetzen, so dass es am Ende beim leistungsgerechten Remis blieb.
So konnte man den erhofften Heimsieg nicht erreichen und blieb auf dem 13. Tabellenplatz hängen. Aber auf dieser Leistung sollte man aufbauen um in der nächsten Partie beim Tabellennachbar FC Neureut 2 (14.) nicht leer auszugehen.


VSV Büchig
Kitter C., Greco, Zeljko, Graupner (71. Ampratwum), Vlahovic, Pfattheicher (51. Dinter), Joram, Hadeler T. (45. Maier), Dierig (45. Dierig), Hemberle, Frick

Tore: 0:1 Dürr (21.), 1:1 Zeljko (25., FE), 2:1 Frescher (54.), 2:2 Kuhnle (63.)

Schiedsrichter: Edgar Mai (Waldbronn)

Weitere Niederlage der Vlahovic-Truppe stand bereits zur Halbzeitpause fest

16. Spieltag, Sonntag, 4. 12. 2016

FV Daxlanden - VSV Büchig 3:0 (3:0)

VW. Das erste Rückrundenspiel sollte eigentlich Besserung beim VSV bringen. Aber weit gefehlt. Nach einer schwachen ersten Halbzeit war die Partie bereits beim Pausenpfiff zu Gunsten des FV Daxlanden entschieden. Eirich gelang in der 28. Spielminute das 1:0 für die Gastgeber, die wenige Minuten später von einem unglücklichen Eigentor von H. Hadeler profitierten und entscheidend nach 34. Minuten mit 2:0 in Front lagen.
Die völlig verunsicherte Vlahovic-Truppe musste schließlich noch vier Minuten später das 3:0 (38.) durch Palma-Meinzer hinnehmen. Somit entschied der FV Daxlanden, der als Mitfavorit in die Meisterschaft gestartet war, mit drei Treffern innerhalb zehn Minuten die Begegnung rechtzeitig. Dem VSV fehlte auch in diesem Spiel wie so oft zuvor das Durchsetzungsvermögen in der Offensive. Das spiegelt sich schließlich auch in der Torausbeute wieder. 16 Treffer in 16 Spielen ist einfach zu wenig um dem Abstiegskampf aus dem Wege zu gehen. Zudem macht sich natürlich auch in den letzten Spielen die Disziplinlosigkeit im Team bemerkbar. Gegen Daxlanden flog Ibraj schon nach 18 Minuten vom Platz. Hier wartet noch viel Arbeit auf den Büchiger Coach Vlahovic.

VSV Büchig
Kitter, Haziri, Krause K. (78. Boahen), Ampratwum, Dedic, Joram, Hadeler H. (45. Maier), Ibraj, Hemberle (45. Pfattheicher K.), Eirinikos, Frick

Tore: 1:0 Eirich (28.), 2:0 Hadeler (ET, 34.), 3:0 Palma-Meinzer (38.)

Rote Karte: Ibraj (18., VSV)

Schiedsrichter: Matthias Kremser (Bretten)

VSV mitten im Abstiegskampf endgültig angekommen

15. Spieltag, Sonntag, 27. 11. 2016

GSK Karlsruhe – VSV Büchig 4:1 (2:0)

DB. Erst wie ein Absteiger, dann etwas glücklos: Denkbar ungünstig begann aus Büchiger Sicht die Partie beim Tabellenschlusslicht GSK Karlsruhe, denn bereits nach drei Minuten fand ein in der Entstehung völlig überflüssiger Eckball nach einem Kopfball von Brus den Weg ins Büchiger Gehäuse. Sichtlich geschockt agierte die Vlahovic-Truppe im Anschluss an dieses frühe Gegentor. Vielmehr war es der Tabellenletzte, welcher trotz schweren Geläufs mit immer wieder sauber vorgetragenen Angriffen die VSV-Defensive in Bedrängnis brachte. Lediglich ein Freistoß von Hemberle nach einer halben Stunde brachte so etwas wie Torgefahr, war letztlich aber eine dankbare Beute für  GSK-Keeper Cevik. In dieser Phase sorgte einer der vielen unnötigen Ballverluste im Mittelfeld für einen GSK-Konter, welcher durch einen sehenswerten Schuss von O. Genc im Büchiger Kasten endete. Nach einer trostlosen ersten Hälfte ging es völlig verdient mit 0:2 aus Sicht des VSV zum Pausentee.
Etwas verbessert zeigten sich unsere Mannen nach der Pause, und prompt sorgte Nachwuchsspieler Pfattheicher beim keineswegs übermächtigen Gegner mit einer schönen Direktabnahme nach 57. Minuten für den Anschlusstreffer. Der VSV nahm das Zepter nun endgültig in die Hand und scheiterte nach einer Stunde binnen zehn Sekunden aus Nahdistanz zuerst am Torhüter, dann an einem auf der Linie abwehrenden Gegenspieler und schließlich aus zwei Metern am Querbalken. Eine im Nachhinein spielentscheidende Szene, denn nur drei Minuten später setzte H. Genc einen Freistoß platziert ins Torwarteck zur 3:1-Führung. Das Spiel wurde in der Folge noch ruppiger. Nach 67. Minuten führte ein Gerangel zu einer Roten Karte für GSK-Akteur Brus und einer Gelb-Roten Karte für J. Krause vom VSV. Hier hätte man gewiss beide Spieler auf dem Platz lassen können. Der VSV steckte in der Folge nicht auf und erarbeitete sich einen an Haziri verursachten Foulelfmeter. Jedoch scheiterte Routinier Zeljko am gut reagierenden Cevik. Im Anschluss gelang es dem VSV nicht mehr, Torgefahr zu entwickeln. Die Krönung eines gebrauchten Tages gab es in der vierten Minute der Nachspielzeit, als der kurz zuvor eingewechselte Vlahovic nach rüdem Einsteigen mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz flog und der darauffolgende Freistoß von Karabulut zum 4:1-Endstand eingeköpft wurde.
Zusammenfassend muss man sagen, dass der Sieg der Heimmannschaft aufgrund einer insbesondere in der ersten Hälfte desolat auftretenden Büchiger Mannschaft vollkommen verdient ist. Mit diesem ersten Saisonsieg hat sich GSK Karlsruhe, welcher zuvor in 14 Spielen einen Punkt ergattert hatte, wieder etwas Hoffnung für den Abstiegskampf eingeheimst, wohingegen der VSV einen Schritt aus dem Abstiegssumpf verpasst hat und weiter mit nur zwei Punkten vor dem Vorletzten DJK Daxlanden herumdümpelt.

VSV Büchig
Kies R., Krause J., Ampratwum (80. Vlahovic), Zeljko, Haziri, Joram, Hadeler H. (61. Kies L.), Hemberle (53. Pfattheicher K.), Dengiz, Frick, Frescher (69. Boahen)

Tore: 1:0 Brus (3.), 2:0 Genc O. (38.), 2:1 Pfattheicher (57.), 3:1 Gebc H. (64.), 4:1 Karabulut (90.+4)

Gelb-Rote Karten: Kraus J. (67.), Vlahovic (90.+2, beide VSV)

Rote Karte: Brus (67., GSK)

Schiedsrichter: Ingo Bilek (Rastatt)

Aluminium und doppelt vergebener Strafstoß verhindern Büchiger Erfolg

14. Spieltag, Sonntag, 20. 11. 2016

VSV Büchig – FV Wössingen  1:1 (0:1)

JG. Der VSV Büchig und die Gäste aus Wössingen trennten sich leistungsgerecht 1:1 unentschieden, aber leider konnte sich  keiner der beiden Mannschaften so richtig über den Punkt freuen, da der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, die DJK aus Daxlanden überraschend dem Ligaprimus aus Eggenstein die erste Niederlage beibrachte und so bis auf zwei Zähler an beide Mannschaften herankam.
Es entwickelte sich wie erwartet eine stark umkämpfte Partie, in dem sich die Gäste in der ersten Halbzeit durch ihre aggressive Spielweise leichte Vorteile erarbeiten konnten, ohne allerdings zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Erst in der 28. Minute konnte Wössingen die erste Möglichkeit verzeichnen, aber Torhüter Kies war auf dem Posten und konnte den Ball abwehren. Danach überschlugen sich die Ereignisse, denn der VSV konnte sich mit dem ersten gefährlichen Angriff in Szene setzen, als Ampratwum alleine aufs Tor der Gäste zulief und vom FV-Torhüter nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden konnte. Den fälligen Strafstoß jagte aber Frescher zum Entsetzen des VSV-Anhanges über das Tor. Zum Glück für die Gastgeber ließ aber der Schiedsrichter den Elfer wiederholen, da sich der Gästekeeper nach Ansicht des Schiris zu früh bewegte und so hatte der VSV nochmals die Gelegenheit die Führung zu erzielen. Frescher versuchte es noch einmal vom Punkt, aber wie zuvor zielte er abermals zu hoch und schoss den Ball nochmals über den Kasten. Danach kamen die Gäste dem VSV-Gehäuse wieder näher und in der 38. Minute konnte wiederum Torhüter Kies durch eine gute Parade den Rückstand verhindern. In der 43. Spielminute war aber auch er machtlos, als Hauri einen Freistoß aus 25 Metern schulmäßig in den Winkel hämmerte und so gingen die Gäste nach diesem Traumtor mit einer 1:0-Führung in die Pause. Der VSV haderte etwas mit seinem Glück, als Joram in der 45. Minute aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten getroffen hatte.
In der zweiten Hälfte übernahm dann die Heimmannschaft das Kommando und erarbeitete sich mehr und mehr Vorteile und setzte die Gäste nun stark unter Druck. Die beste Möglichkeit hatten die Gastgeber in der 63. Minute durch Hemberle, aber seine Direktabnahme landete wiederum am Aluminium. Die Gäste waren nun nicht mehr so präsent wie im ersten Durchgang und waren nur noch beschäftigt, die Führung über die Zeit zu bringen. Der VSV drängte aber vehement auf den Ausgleich und wurde schließlich in der 80. Minute, nach einer schönen Kombination über Frescher und Hemberle, durch Ampratwum mit dem längst fälligen Ausgleichstreffer belohnt. Danach kamen aber auch die Gäste nochmals auf und beide Mannschaften versuchten nun die Entscheidung zu erzwingen, aber letztendlich blieb es beim gerechten Unentschieden.

VSV Büchig
Kies R., Krause K., Ampratwum, Zeljko, Haziri, Vlahovic (18. Hadeler H.), Joram, Hemberle, Eirinikos (55. Pfattheicher), Frick (66. Maier), Frescher

Tore: 0:1 Hauri (43.), 1:1 Ampratwum (80.)

Schiedsrichter: Harald Seib (Dielheim)

Hemberles Siegtreffer sorgt für leichte Erleichterung beim VSV

13. Spieltag, Sonntag, 13. 11. 2016

Fortuna Kirchfeld 2 – VSV Büchig 1:2 (1:1)

Nach acht sieglosen Spielen mit nur einem einzigen Pünktchen auf der Habenseite konnte der VSV endlich wieder einen Dreier einfahren und sich in der Rangliste auf den zehnten Tabellenplatz verbessern. Der VSV Büchig begann gut und vor allem taktisch diszipliniert. Folge war bereits in der fünften Spielminute die 1:0-Führung durch Zeljko. Nach einer abgewehrten Ecke bugsierte dieser die halbhohe Hereingabe aus kurzer Distanz ins Netz. Anschließend kontrollierte der VSV das Spielgeschehen und hatte die nächste Chance durch Ampratwum, als dieser hervorragend freigespielt wurde. Doch Kirchfelds Torhüter konnte mit einer klasse Fußabwehr das 0:2 verhindern (10.) verhindern. Dieses hatte erneut Ampratwum nach 22 Spielminuten auf dem Fuß als er erneut klug freigespielt wurde und alleine auf den Torhüter zulief. Aber anstatt diese Situation selbst erfolgreich abzuschließen, passte er zum mitgelaufenen Joram, der aber deutlich im Abseits stand. Hier hätte man mit dem 2:0 für einen beruhigenden Vorsprung sorgen können. Dieses erzielte eine Minute später Joram, aber wieder stand er klar im Abseits. In der 26. Minute hatte Kirchfeld die erste Chance nach Freistoß, als plötzlich gleich drei Mann vor VSV-Keeper Kies auftauchten und einer aus kurzer Distanz freistehend genau auf den Büchiger Torhüter zielte. Danach riss urplötzlich und unverständlicherweise beim VSV der Faden und Kirchfeld bekam Oberwasser und weitere Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde erzielte Fouda aus halbrechter Position mit einem abgefälschten Schuss das 1:1 (31.), was beim VSV Durcheinander und Unsicherheiten auslöste, so dass Kirchfeld noch zu einer weiteren guten Schusschance kam die den Pfosten touchierte.
In der zweiten Halbzeit übernahmen die Platzherren das Spielgeschehen, auch weil der VSV sich viel zu weit zurückzog und im Mittelfeld nun ein großes Loch klaffte. Kirchfeld drückte nun und der VSV konnte sich nur noch sporadisch befreien. Zudem hatte man auf Büchiger Seite nun auch einmal das nötige Glück. Mehrere gute, ja teilweise sehr gute Kirchfelder Chancen, wurden durch den starken VSV-Torhüter Kies zunichte gemacht oder die Gastgeber scheiterten teilweise auch am eigenen Unvermögen. Eigentlich sah es nach einem weiteren Treffer der Platzherren aus in der nun ruppiger werdenden Partie in der Schlussviertelstunde. Ein von Ampratwum perfekt eingeleiteter Konter führte schließlich in der 80. Spielminute zum erneuten Büchiger Führungstreffer. Zeljko bediente Ampratwum mit einem klasse Pass auf dem rechten Flügel und dessen flacher Rückpass auf Hemberle am langen Strafraum Eck brachte dieser mit einem überlegten und präzisen Flachschuss im Kirchfelder Gehäuse unter großem Büchiger Jubel unter. In den letzten zehn Minuten warf Kirchfeld alles nach vorne und der VSV verstand es nicht diese Freiräume zum Kontern zu nutzen. Dies lag aber auch daran, dass man diesen Erfolg mit aller Macht verteidigen wollte, was letztendlich auch glückte.

VSV Büchig
Kies R., Krause J., Krause K. (54. Ibraj), Ampratwum, Zeljko, Haziri, Joram (79. von Werder), Hadeler H., Hemberle, Eirinikos (75. Kies L.), Frick

Tore: 0:1 Zeljko (5.), 1:1 Fouda (31.), 1:2 Hemberle (80.)

Schiedsrichter: Maximilian Schwind (Karlsruhe)

VSV endgültig im Abstiegskampf angelangt

12. Spieltag, Sonntag, 6. 11. 2016

VSV Büchig - FC Eggenstein 1:2 (0:1)

VSV Büchig
Kies R., Kies L. (45. Krause J.), Krause K. (75. Maier), Zeljko (70. Pfattheicher), Dedic, Vlahovic, Haziri, Hemberle, Eirinikos, Dengiz (63. Joram), Frick

Tore: 0:1 Wagenführer (22.), 0:2 Wagenführer (61.), 1:2 Vlahovic (80.)

Schiedsrichter: Jonathan Bauermeister (Karlsruhe)

VSV verliert Spiel durch Fehlentscheidung und drei Spieler

11. Spieltag, Sonntag, 30. 10. 2016

FV Linkenheim - VSV Büchig 3:1 (0:1)

Ein verbesserter VSV als zuletzt stand 15 Minuten vor dem Ende der Begegnung vor einer Überraschung. In einer guten ersten Hälfte brachte Dedic mit einem Flachschuss den VSV nach 23. Spielminuten in Führung. Linkenheim hatte wie erwartet mehr Spielanteile und machte viel Druck, blieb aber immer wieder in der gut positionierten Abwehr hängen. Der VSV hätte durch eine bessere Ballbehandlung durch Ampratwum Mite der ersten Hälfte das mögliche 0:2 herbeiführen können. Auf der anderen Seite hatte man Glück, als Haziri die Kugel für den geschlagenen Kitter im Büchiger Kasten auf der Torlinie noch retten konnte. Auch bei einem Kopfball der die Querlatte streifte, hätte der Gastgeber den Ausgleich erzielen können.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchte Linkenheim gleich den VSV unter Druck zu setzzen. Nach einer Freistoßflanke, dem eigentlich gar kein Foul vorausging, konnte Badhofer per Kopf den 1:1-Ausgleich erzielen. Die tiefstehende Sonne ließ hierbei VSV-Torhüter Kitter ein wenig schlecht aussehen. Das dieser Treffer nun den Platzherren noch mehr Auftrieb gab, war auch gleich zusehen und Linkenheim kam in der Folge zu zwei, drei, sehr guten Möglichkeiten, scheiterte aber an Kitter oder am leichten Unvermögen. Die spielentscheidende Szene ereignete sich in der 75. Minute als Kitter einen langen Ball außerhalb des Strafraum klärte, das Spiel weiterlief und Linkenheims Ristucci wildgestikulierend fortlaufend Hand reklamierte und der Referee sich dann umstimmen ließ und auf Freistoß entschied. Kitter sah "Rot", Kapitän Frescher ebenfalls weil er zu recht diese Entscheidung anzweifelte. Das unsportliche Verhalten von Ristucci führte durch den Freistoßtreffer aus 17 Metern zum 2:1. Haziri, der nun im Büchiger Gehäuse stand, war fast noch an der Kugel. Die Vlahovic-Truppe wehrte sich zwar in zweifacher Unterzahl, hatte sogar noch eine Möglichkeit, verlor aber in den Schlussminuten auch noch den undisziplinierten Ampratwum durch die Gelb-Rote Karte wegen Ballwegschlagens und musste das Spiel mit drei Mann weniger zu Ende bringen. Linkenheim kam in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 3:1 durch Ratzel der den 25 Metern vor seinem Tor postierten Haziri mit einem Weitschuss überwand.

VSV Büchig
Kitter C., Kies L. (65. Krause J.), Ampratwum, Dedic (45. Krause K.), Vlahovic, Haziri, Hemberle, Eirinikos, Dengiz (70. Hadeler H.), Frick, Frescher

Tore: 0:1 Dedic (23.), 1:1 Badhofer (52.), 2:1 Ristucci (75.), 3:1 Ratzel (90.+4)

Rote Karten: Kitter C., Frescher (75.), Gelb-Rote Karte: Ampratwum (88.)

Schiedsrichter: Ralf Hitscherich (Malsch)

Personalgeplagter VSV auch gegen Germ. Neureut chancenlos

10. Spieltag, 23. 10. 2016

VSV Büchig - Germ. Neureut 1:4 (0:1)

JG. Die erneute Niederlage bedeutet für den VSV nun Abstiegskampf. Obwohl die Mannschaft des VSV in der ersten Halbzeit gut dagegen hielt, gab es dennoch eine deutliche Niederlage gegen Germania Neureut. Symptomatisch für die derzeitige Misere war, dass der zwischenzeitliche Ausgleich aus einem Eigentor der Gäste resultierte.

Der VSV versuchte von Anfang an den Gästen aus Neureut Paroli zu bieten und zeigte sich wesentlich präsenter als in den letzten Begegnungen und konnte die Partie in der ersten Hälfte zumindest offen gestalten, ohne allerdings, wie in den Spielen zuvor, für große Torgefahr zu sorgen. In der 13. Minute  hatte der VSV Glück, als ein Konter von Neureut erstmals das Büchiger Tor in Gefahr brachte. Die Gäste wurden nun  etwas stärker und erspielten sich ein Übergewicht, ohne allerdings zu großen Torchancen zu kommen. Die Gastgeber kämpften vorbildlich und haderten einmal mit dem Schiedsrichter, als es im Strafraum der Gäste ein vermeintliches Handspiel gegeben haben soll, das der Schiedsrichter aber leider nicht so gesehen hatte. In der 38. Minute fiel dann aus Büchiger Sicht das unglückliche 0:1 durch Kokott, als dieser nach einem Freistoß einfach abzog und der Ball irgendwie den Weg ins Tor fand. Pech für die Gastgeber, dass der Schiedsrichter vor dem Treffer wiederum ein angebliches Handspiel von Neureut nicht gesehen hatte. Der VSV hatte in der 41. Minute nach einem Abpraller noch eine Torchance und Torwart Kitter verhinderte fast im Gegenzug mit einer Glanzparade die Vorentscheidung und so ging es mit einem 0:1 in die Pause, das allerdings auch dem Spielverlauf entsprach.

Die zweite Hälfte begann für den VSV sehr erfreulich, denn in der 52. Minute wurde eine Flanke von einem Neureuter Spieler per Kopf ins eigene Tor gelenkt und der Büchiger Anhang hatte zumindest wieder einmal die Hoffnung auf einen Punktgewinn.
Die Gäste waren allerdings nicht sehr geschockt und forcierten darauf hin nochmals ihre Angriffsbemühungen und setzten die Büchiger Hintermannschaft stark unter Druck und wurden so in der 71. Minute folgerichtig durch das 1:2 von Butz  belohnt. Der VSV konnte nicht mehr dagegen halten und kassierte in der 75. Minute durch Katic das vorentscheidende 1:3 und Christian Butz sorgte in der 87. Minute mit seinem zweiten Treffer für den 1:4 Endstand.

VSV Büchig
Kitter C., Luhmann (84. Margrander), Kies L., Krause K. (68. Förster), Haziri, Hadeler H., Hadeler T., Hemberle (80. Dengiz), Eiriniko, Frick, Frescher

Tore: 0:1 Kokott (38.), 1:1 Juchacz (ET), 1:2 Butz, (70.), 1:3 Katic (82.), 1:4 Butz (88.)

Schiedsrichter: Hasan Zafer Genc (Kürnbach)

Stark ersatzgeschwächter VSV ohne Durchsetzungsvermögen

9. Spieltag, Sonntag, 16. 10. 2016

DJK Daxlanden – VSV Büchig 1:0 (1:0)

VW. Der VSV Büchig bleibt weiter auf Talfahrt nach der 1:0-Niederlage bei DJK Daxlanden. Den VSV plagen große Personalsorgen, denn mit den Offensivkräften Ampratwum, Joram und Frescher sowie Dengiz und J. Krause musste man auf fünf Stammkräfte verzichten, die teilweise auch länger ausfallen werden. Somit standen von der zweiten Mannschaft vier Spieler in der Anfangsformation. Und es lief gleich zu Beginn der Partie schlecht für den VSV, denn Daxlanden ging bereits nach fünf Minuten in Führung. Gerstners Freistoß aus 28 Metern fand den Weg ins Tor, da zwei Daxlandener Spieler parallel zum Fünfmeterraum querliefen und VSV-Keeper Kitter die optimale Sicht nahmen sowie irritierten, und die Kugel zudem noch zwischen den Spielerbeinen aufsprang und anschließend unter Kitter hindurch im Netz landete. Die Vlahovic-Truppe tat si R., ch danach schwer ins Spiel zu kommen. Daxlanden hatte wenige Minuten später durch Bah noch eine gute Schussmöglichkeit, als dieser frei vor dem Tor aus 14 Metern zu schwach abschloss. Erst nach etwas mehr als eine halbe Stunde Spielzeit ergab sich für den VSV die erste Gelegenheit durch einen Freistoß von halblinker Position. Graupner zielte aber genau auf den Torhüter. Wenige Augenblicke später erneut ein vielversprechender Freistoß für den VSV. Diesesmal blieb Rizkis Versuch in der Mauer hängen.
In der niveauarmen Begegnung gab es im zweiten Spielabschnitt keine nennenswerten Strafraumszenen und Torchancen. Der VSV konnte sich im Offensivbereich nicht durchsetzen, man fand keinen Weg durch die gestaffelte DJK-Defensive. So blieb es bei zwei, drei Versuchen aus der Distanz die nichts einbrachten. Aber auch Daxlanden konnte keine Aktionen in Strafraumnähe setzen, aber die DJK hatte ja die Führung im Rücken und konnte sich auf eine kompakte Defensivarbeit ausrichten um dann mit Kontern für Gefahr zu sorgen. In der zweiten Halbzeit vermisste man das sichtbare Aufbäumen gegen die drohende Niederlage beim VSV, spätestens in der Schlussphase hätte man alles auf eine Karte setzen müssen, zumal die DJK ab der 83. Spielminute durch eine Gelb-Rote Karte gegen Bah in Unterzahl das Spiel beenden musste. Aber es fehlte an Qualität und Durchsetzungsvermögen, so dass Daxlanden mit viel Einsatz nichts anbrennen ließ.

VSV Büchig
Kitter, Luhmann, Korzeniowski (60. Ibraj, 72. Dedic), Graupner, Vlahovic, Haziri, Boahin-Dankwa, Rizki (67. Krause K), Hemberle, Eirinikos (45. Hadeler H.), Frick

Tor: 1:0 Gerstner (5.)

Schiedsrichter: Benjamin Hoffmann (Billigheim-Ingenheim)

VSV gegen DJK Mühlburg chancenlos und erneut torlos

8. Spieltag, Sonntag, 9. 10. 2016

VSV Büchig – DJK Mühlburg 0:3 (0:3)

Eine einseitige Partie sahen die Zuschauer in der Begegnung zwischen dem VSV Büchig und DJK Mühlburg. Die Gäste hatten in den letzten beiden Begegnungen auch nicht überzeugt und wollten nicht noch ein drittes Mal Punkte liegen lassen. Sie  starteten dann auch gleich furios in die Partie und bereits in der 2. Minute hatte der VSV großes Glück, als die Gäste die erste gute Torchance nicht verwerten konnten. Aber bereits 2 Minuten später war es dann soweit und Karakurt erzielte in der 4. Minute das 0:1. Der VSV hatte  den schnellen und technisch sehr guten Mühlburgern nichts entgegen setzten und hatte in der 15. Minute wiederum Glück, als der Ball nur an der Latte landete. Die Gäste hatten das Spiel völlig unter Kontrolle und ließen Ball und Gegner laufen und so war es die logische Konsequenz, dass die Mühlburger in der 36. Minute durch Masic und 43. Minute durch Zerelli noch 2 Treffer nachlegten und für eine deutliche 0:3 Pausenführung sorgten.
In der 2. Hälfte konnte der VSV die Partie etwas offener gestalten, da die Gäste nicht mehr so schwungvoll nach vorne spielten, aber dennoch das Spiel jeder Zeit unter Kontrolle hatten. Der VSV war an diesem Tage nicht in der Lage gegen die starken Mühlburger etwas auszurichten und war am Ende mit dem 0:3 noch gut bedient.

VSV Büchig
Kitter, Krause K. (45. Kies L.), Dedic, Vlahovic, Haziri, Boahin-Dankwa, Hadeler H., Rizki, Hemberle (69. Dengiz), Frick, Frescher

Tore: 0:1 Karakurt (4.), 0:2 Masic 36.), 0:3 Zerelli (43.)

Schiedsrichter: Edgar Mai (Waldbronn)

Wenig Durchschlagskraft beim VSV bei verdienter Niederlage

5. Spieltag, Sonntag, 18. 9. 2016

VSV Büchig – FV Leopoldshafen 0:3 (0:2)

Die erste Saisonniederlage musste der VSV Büchig am fünften Spieltag gegen den Mitfavoriten auf die Meisterschaft, FV Leopoldshafen, hinnehmen. Diese geht auch in Ordnung, da Leopoldshafen mit einem couragierten Auftritt das besser Team stellte.
Gleich zu Beginn hatte der Gast mit einem Distanzschuss eine erste Möglichkeit besessen. Der VSV versuchte es in der Anfangsphase mit hohem Pressing schon an der Gästestrafraumgrenze. Dennoch konnte sich der FVL drei, vier Eckstöße erarbeiten und bei einer weiteren sehr guten Chance, musste VSV-Torsteher Kitter sein Team vor einem Rückstand bewahren (15.). Der VSV hielt zwar dagegen, musste aber gegen die kompakten Gäste immer wieder Torschüsse hinnehmen, da man nun in dieser Phase des Spiels, gegen Mitte der ersten Hälfte, etwas unachtsam agierte. So musste VSV-Keeper Kitter mit zwei klasse Paraden den Führungstreffer der Gäste erneut verhindern. Dies konnte nicht gut gehen und Hecht brachte den FVL nach einem Freistoß mit seinem Treffer mit 1:0 in Führung (22.). Nach dieser Drangphase des Gastes fing sich der VSV wieder und hatte ebenfalls durch Frescher und Ibraj Torabschlüsse zu verzeichnen.  Freschers anschließender Freistoß war mit zu wenig Druck, so dass der FVL-Keeper keine Probleme hatte. In der 41. Minute konnte Leopoldshafen auf 2:0 davonziehen. Der VSV konnte seinen eigenen Angriff nicht zum Abschluss bringen und fing sich einen Konter ein, den Paluschka für die Gäste erfolgreich zum 2:0 abschloss. Noch vor der Pause verfehlte Vlahovics Kopfball nach Hemberles Freistoß knapp das Ziel.
In der zweiten Halbzeit versuchte der VSV mit einem Doppelwechsel zwar alles, um mit einem Anschlusstreffer nochmals heranzukommen. Dedic und Hadeler H. konnten aber ebenso wenig wie die Kollegen die Gästeabwehr vor große Probleme stellen. Zu wenig Durchschlagskraft des VSV im Spiel nach vorne gegen einen zweikampfstarken Gegner brachte nicht den erhofften Erfolg. Zwar hatte man ebenso wie Leopoldshafen einige Distanzschüsse zu verzeichnen, die trotz des nassen Rasens nichts einbrachten. Ebenso konnte man Ampratwum fast nicht ins Spiel mit einbeziehen, so dass dieser meist in der Luft hing und wenig Pässe ankamen mit denen der schnelle Angreifer etwas anfangen konnte. Auch vom Mittelfeld kamen wenig Impulse um eine Wende herbeizuführen. So gab es insgesamt wenig Gefahr für das Gästegehäuse. Leopoldshafen hatte das Spiel im Griff und konnte sogar noch das 3:0 erzielen. Allerdings kam der dritte Treffer durch Leger aus abseitsverdächtiger Position zustande. Am Ende hatte dieser aber keinen Einfluss, da der VSV einfach zu harmlos blieb und der Gegner an diesem Tag zu stark für die Vlahovic-Truppe auftrat.

VSV Büchig
Kitter, Sczesny (45. Dedic), Krause K., Ampratwum, Vlahovic, Haziri, Rizki (45. Hadeler H.), Ibraj (69. Joram), Hemberle, Dengiz, Frescher

Tore: 0:1 Hecht (22.), 0:2 Paluschka (41.), 0:3 Leger (71.)

Schiedsrichter: Jonas Becker (Reichenbach); Zuschauer: 51

VSV belohnt sich nach guter zweiter Hälfte durch Leistungssteigerung

4. Spieltag, Sonntag, 11. 9. 2016

FC Friedrichstal 2 - VSV Büchig 0:2 (0:0)

Der VSV Büchig bleibt nach optimalem Saisonstart weiter ungeschlagen und war auch im Nachbarschaftsderby gegen Friedrichstal 2 siegreich. Allerdings war die Partie in der erstenHalbzeit eher langweilig anzusehen in der die Hausherren anfangs zwar etwas optisch überlegen wirkten, nennenswerte Torchancen, außer einem Flachschuss in der achten Minute, den Torwart Kitter zur Ecke abwehrte, konnten sie sich aber auch nicht erarbeiten. Der VSV war ebenfalls nach vorne  nicht sehr effektiv und so dauerte es bis zur 20. Spielminute, ehe Ibraj mit einen Kopfball für etwas Torgefahr sorgen konnte. Die größte Chance der ersten Hälfte hatte dann aber in der 35. Minute der VSV Büchig, als Ampratwum nach tollem Pass von Ibraj alleine auf das gegnerische Tor zulaufen konnte, den Ball aber leider am Tor vorbei schoss. Danach tat sich nicht mehr viel und es ging mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.
Im zweiten Spielabschnitt war der VSV etwas zielstrebiger nach vorne unterwegs und in der 58. Minute war es wiederum Ampratwum, der nach schönem Zuspiel von Krause erneut  den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. In der 61. Spielminute glänzte Hemberle als Vorarbeiter, in dem er mit einer schönen Freistoß-Vorlage  Vlahovic bediente und dieser mit einem sehenswerten Treffer das 0:1 erzielte. Der VSV kontrollierte von nun an die Begegnung und kam fünf Minuten später durch Haziri zu einer guten Kopfballchance. Die Gastgeber schwächten sich  in der 68. Minute selbst, nachdem Gencboy nach einem unnötigen Revanchefoul mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Gäste aus Büchig bekamen nun noch mehr Oberwasser und tauchten nun mehrmals  gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auf und in der 72. Minute war es Dedic, der mit einem fulminanten Schuss aus gut 25 Meter Entfernung  das vorentscheidende 0:2 erzielte. Damit war das Spiel gelaufen, denn die Gastgeber hatten in Unterzahl dem VSV nichts mehr entgegensetzen und so blieb es nach einer Leistungssteigerung der Gäste in der zweiten Halbzeit in einer fairen Begegnung beim verdienten 0:2-Auswärtssieg für den VSV Büchig im Stutensee-Derby.

VSV Büchig
Kitter C., Sczesny (61. Frescher), Krause K., Ampratwum (80. Frick), Vlahovic, Haziri, Hadeler H. (59. Dedic), Rizki, Ibraj, Hemberle, Dengiz

Tore: 0:1 Vlahovic (61.), 0:2 Dedic (77.)

Gelb-Rote Karte: Gencboy (68., Friedrichstal 2)

Schiedsrichter: Philip Dickemann (Reichenbach)

Viel Arbeit beim ersten Heimsieg des VSV gegen FC Neureut 2

3. Spieltag, Sonntag, 4. 9. 2016

VSV Büchig – FC Neureut 2 3:0 (0:0)

Deutlicher als es das Spielgeschehen aussagt war das Ergebnis für den VSV. Denn bis in die Schlussphase führte der VSV knapp mit 1:0 in der ausgeglichenen Begegnung, in der der Gast aus Neureut zeitweise mehr Spielanteile besaß. Schon in der sechsten Minute hätten die Gäste nach einem Ballverlust des VSV in Strafraumnähe in Führung gehen können. Doch VSV-Torhüter Kitter parierte klasse. Neureuts Zweite erwies sich als kompaktes und zweikampfstarkes Team, das den VSV immer wieder im Spielaufbau störte und somit auch zahlreiche Balleroberungen daraus resultierten. Neureut konnte daraus aber kein Kapital schlagen und konnte sich keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Der VSV mühte sich zwar, aber in der Offensive fehlte wie beim Gast die Durchschlagskraft und dadurch auch die Möglichkeiten einen Treffer zu erzielen. So blieb es in den ersten 45 Minuten bei ganz wenigen Höhepunkten und einem gerechten Halbzeitstand von 0:0.
Nach der Pause änderte sich zunächst nicht viel bis der VSV einmal richtig viel Platz hatte und einen Konter durch Ibraj über die linke Angriffseite starten konnte. Der für den verletzten Joram Mitte der ersten Hälfte gekommene Angreifer konnte seinem Gegenspieler überlaufen und mit einem Flachschuss in der 50. Minute auch den Gästekeeper zum 1:0 überwinden. Dennoch blieb die Begegnung weiter ausgeglichen und Neureut versuchte alles um den Rückstand wettzumachen. Aber die Büchiger Abwehrreihe stand wesentlich besser als noch in der ersten Hälfte und produzierte wesentlich weniger Abspielfehler. Neureut hatte gute Ansätze konnte sich aber in Strafraumnähe nicht ernsthaft durchsetzen und kam nur zu Halbchancen die Kitter im VSV-Kasten keine Probleme bereiteten. Mit zunehmender Spieldauer verlegte sich der VSV auf Resultat verwalten und Konter. Einige wurden überhastet vorgetragen, zwei, drei richtig gut, die führten dann auch zu Chancen, so in der 75. Minute als Dedic nach Doppelpass und einem satten Abschluss nur die Querlatte traf. Als Neureut in der Schlussphase öffnete, konnte der VSV mit einem perfekt vorgetragenen Konter über Ampratwum das 2:0 (83.) erzielen. K. Krause beförderte die flache Hereingabe mit der Hacke ins Neureuter Netz zur Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Dedic per Strafstoß zum 3:0 (90.) nach dem der eingewechselte Frick im Gästestrafraum nur durch ein Foul gestoppt wurde und dem souveränen Spielleiter nichts anderes übrigblieb als auf den Punkt zu zeigen.

Am Ende fiel der Büchiger Sieg zu deutlich aus und man musste sich lange wehren um die drei Punkte zu behalten.

VSV Büchig
Kitter C., Sczesny (57. Dedic), Krause K., Ampratwum (85. Dierig), Vlahovic, Haziri, Joram (21. Ibraj), Hadeler H. (71. Frick), Rizki, Hemberle, Dengiz

Tore: 1:0 Ibraj (50.), 2:0 Krause (83.), 3:0 Dedic (90. FE)

Schiedsrichter: Roland Bisinger (Nußloch); Zuschauer 67

Späte Tore führen diesesmal zum ersten Saisonsieg

2. Spieltag, Samstag, 27. 8. 2016

FV Liedolsheim - VSV Büchig 1:3

VSV Büchig
Kitter C., Sczesny, Krause K., Vlahovic, Haziri, Joram (68. Ibraj), Hadeler H. (60 Dedic), Rizki, Hemberle, Dengiz, Frescher (85. Dierig)

Tore: 0:1 Frescher (38.), 1:1 Kuhnle (65.), 1:2 Dedic (87.), 1:3 Sczesny (90.+2)

Schiedsrichter: Gerd Fischer (Speyer)

VSV in Schlussminuten um Auftakt-Sieg gebracht

1. Spieltag, Sonntag, 21. 8. 2016

VSV Büchig – FV Daxlanden 1:1 (1:0)

(JG) Der VSV Büchig zeigte zum Saisonauftakt gegen den FV Daxlanden eine gute Leistung, blieb aber seinem Ruf als Remis-König treu. Beide Mannschaften waren von Anfang an auf Torsicherung bedacht und somit gab es zunächst keine Torraumszenen. Der VSV wurde aber mit zunehmender Spieldauer stärker und versuchte die Gäste unter Druck zu setzen, ohne allerdings zunächst zu nennenswerten Torchancen zu kommen. Nur durch Standards waren die Gastgeber gefährlich und so war es M. Hemberle in der 23. Minute vorbehalten, durch einen tollen Freistoß aus 18 Metern den viel umjubelten Führungstreffer für die Gastgeber zu erzielen. Der VSV war nun endgültig am Drücker und in der 28. Minute hätte S. Frescher bereits das 2:0 erzielen müssen, als er alleine auf den Gästetorhüter Döbelin zulief, dieser aber die besseren Nerven hatte und die Riesenchance zunichtemachte. Die Gäste hatten in dieser Phase etwas Glück, denn der VSV hatte noch zwei weitere gute Freistoßmöglichkeiten, die allerdings nichts einbrachten und so ging es nach einer guten Vorstellung der Heimmannschaft mit einem verdienten 1:0 in die Pause.
Die zweite Hälfte begann für den VSV recht verheißungsvoll, denn M. Hemberle hätte in der 47. Minute beinahe wieder getroffen, aber Torwart Döbelin war wieder auf dem Posten und konnte mit einer tollen Parade klären. Danach erhöhten allerdings die Gäste die Schlagzahl und wurden immer stärker und kamen in der 49. Minute durch einen Freistoß zu ihrer ersten Tormöglichkeit. Der FV Daxlanden war von nun an spielbestimmend, eine zwingende Torchance konnte man sich bis dahin aber dennoch nicht erarbeiten. Die Gastgeber konnten nun für keine Entlastungsangriffe mehr sorgen und in der 84. Minute wurden die Gäste aber dann doch noch mit dem späten und glücklichen Ausgleichstreffer belohnt, als ein abgefälschter Schuss von G. Longo den Weg ins Netz fand. Danach wurde es noch etwas hektisch und turbulent, aber der gut leitende Schiedsrichter beendete die Partie zum Unmut der Gäste recht pünktlich und die Zuschauer hatten ein gutes Auftaktspiel mit einem letztendlich gerechten Ergebnis gesehen.

VSV Büchig
Kitter, Sczesny (80. Hadeler T.), Krause K., Vlahovic, Haziri, Joram (90. Dedic), Hadeler H., Rizki (Moslimani), Hemberle, Dengiz (73. Schuhmacher), Frescher

Tore: 1:0 Hemberle (23.), 1:1 Longo (84.)

Schiedsrichter: Peter Merwarth (Karlsruhe)